Um Kriminalität richtig verstehen zu können, muss man „streetwise“ sein, d. h. man muss wissen, wie Täter denken und handeln.

Das Motiv bei scheinbar  motivlosen Delikten (z. B. „Pferderipper“) ist, sich durch Gewalt einen „Kick“ zu verschaffen. Besonders durch unvorhersagbare Gewalt kann der Täter den größten Eindruck auslösen und dabei das rauschhafte Gefühl der Macht erleben („Caligula-Effekt“). Auch Vergewaltigungen und Serienmorde sind primär machtmotiviert. Dass ihre Handlungen nicht durch einen starken Sexualtrieb ausgelöst werden, wird dadurch belegt, dass bei ihnen häufig Sexualstörungen (!) vorkommen.

Bild von Maximilian Scheffler aus Unsplash


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